DAS MILLIARDENBUSINESS RUND UM SPORT UND MARKE | SPORT & MARKE

DAS MILLIARDENBUSINESS RUND UM SPORT UND MARKE

Media.net

05. Mai 2017

Es hat sich zu dem Sportbusiness-Treffpunkt in Österreich entwickelt: Wenn das ESB Marketing Netzwerk gemeinsam mit der Sportmanagementfirma Sport & Recht zum B2B-Kongress „SPORT & MARKE“ einladen, dann kommt alles, was in dieser Branche in Österreich Rang und Namen hat.

Ein Auszug aus der Teilnehmerliste bestätigt die Wichtigkeit dieser Veranstaltung: Johannes Dobretsberger, Marketing Director, Oracle Austria, Peter Mennel, Generalsekretär Östereichisches Olympisches Comité, Carl Gabriel, Head of Group Sponsoring, Uniqa, Wolfgang Hartter, Director Sponsoring Austria, sporteo, Philip Newald, CEO tipp3, Nikolaus Beier, Director Digital Platforms, laola1, oder etwa ­Andreas Stieber, Geschäftsführer Marketing, Brau Union – um nur enige Namen aus Österreich zu nennen. Garniert wurde diese Liste mit einigen internationalen Speakern von Schalke 04, Nielsen Sports, FC Bologna oder etwa dem FC Basel.

Wertschöpfung
Dass der Sport in Österreich ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden ist, belegen Studien eindrucksvoll. Nach einer Studie der SportsEconAustria beträgt die Bruttowertschöpfung des österreichischen Sports im engeren Sinn (Betrieb von Sportanlagen, Trainer, sonstige Dienstleistungen wie z.B. Platzwart sowie alle für die Sportausübung erforderlichen Inputs wie z.B. Sportartikelherstellung und -handel) 5,6 Mrd. € – das sind 2,55% der gesamt österreichischen Bruttowertschöpfung.

Zum Vergleich: Die Land- und Forstwirtschaft trägt ‚nur' 1,71%, die Energie- und Wasserversorgung 2,36% zur österreichischen Wirtschaftsleistung bei. Zählt man alle weiteren Güter und Dienstleistungen mit Sportbezug dazu (Sportstättenbau, Sportberichterstattung, Sportwetten, Verkehr zu und von Sportstätten usw.), spricht man von Sportwirtschaft im weiteren Sinn mit einer Bruttowertschöpfung von 16,4 Mrd. € – dies entspricht 7,49% der Bruttowertschöpfung.

Besonders beeindruckend sind die Zahlen der Beschäftigten im Sportsektor: 3,02% der österreichischen Erwerbstätigen sind im Sport im engeren Sinn beschäftigt; das sind um ca. ein Viertel mehr Personen, als im ganzen Burgenland in allen Branchen Beschäftigung finden. Im weiteren Sinn beschäftigt der Sport sogar 333.000 Menschen (8,72%), die unzähligen ehrenamtlichen Funktionäre und Mitarbeiter sind dabei nicht mitgerechnet. Es ist daher kein Wunder, dass sich die Branche regelmäßig Gedanken macht, wie man diesen Wirtschaftszweig auch durch Sponsoring & Co finanziert.

Der Blick über den Tellerrand
Mit der Teilnahme von internationalen Gästen soll auch verstärkt der Blick über den Tellerrand gelingen, um Business-Ideen für den heimischen Sport zu bekommen.

So referiert etwa Lars Stegelmann, Executive Vice President Commercial Operations, Nielsen Sports, über die Chancen der Digitalisierung im Sport. Herbert Weirather, Drone Championship, WWP und Sohn des ehemaligen Abfahrts-Weltmeisters Harti Weirather, präsentierte das Konzept der Drone Champions League und konnte dabei mit beeindruckenden Medienwerten glänzen – ein eindeutiger Fingerzeit, wie Sport in der Zukunft auch funktionieren wird. Generell wurde dem Thema ­eSport viel Raum gegeben – und damit wohl der entsprechende Stellenwert zugesprochen, den diese Gattung mittlerweile eingenommen hat.
SK Gaming, ein renommierter eSport-Club, ist etwa das Gesicht der eSport-Kampagne von Visa. Mit Medion Erazer und der Onlinewährung Amazon Coins reihen sich weitere namhafte Partner ein, die SK Gaming als Vehikel für ihre Botschaft nutzen. Welche Vorzüge der eSport für kosteneffizienten Werbe­erfolg sowie Internationalisierung bietet, erzählte Alexander Müller, Managing Director, SK Gaming, in seinem Vortrag.